Folge 105: Wenn Eltern die Geduld verlieren - mit Rose von beziehungsvoll
Shownotes
Den ganzen Tag funktionieren, immer schön geduldig bleiben - und dann reicht ein „Ich mag doch keinen Spinat!“ und die Mama explodiert. Kennt ihr? 🙈
In der neuen Folge von „muttivierend ehrlich“ sprechen Maria & Olivia mit Rose von beziehungsvoll darüber, warum unser Nervensystem im Familienalltag manchmal völlig überfordert ist und was unsere eigene Kindheit damit zu tun hat.
Rose erzählt außerdem von ihrer Brustkrebsdiagnose, die ihr Leben verändert hat, und warum sie heute Mamas dabei hilft, aus dem ständigen Funktionieren auszusteigen.
Es geht um Wut, Schuldgefühle, das innere Kind, Grenzen und kleine Momente der Selbstfürsorge. Ganz ohne zusätzlichen Optimierungsdruck.
💻 Mehr über Rose & ihr Coaching:
https://www.beziehungsvoll.com
🧘♀️ Roses Nervensystem-Kurs für Mamas & Papas:
https://alfima.com/beziehungsvoll/nervoussystemresetprogramformomsdads
Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo Maria!
00:00:06: Hallo Olivia.
00:00:08: Heute ist schon wieder ein besonderer Tag, ist es doof wenn ich jede Folge so anfange?
00:00:11: Nein, ich finde das schön weil du dann immer unsere Gäste ja auch ganz besonders vorstellen
00:00:16: kannst.
00:00:16: Aber ist es sein gemein wenn wir mal eine Folge ohne Gast oder Gästen haben und ich da nicht sage es einen besonderen Tag Weil du bist ja auch besonders und nicht auch und wir sind noch alle besonders Ja
00:00:24: wir sind alle irgendwie besonders aber es gibt Menschen die sind einfach besonderes.
00:00:29: Wow, in dem Fall Rose.
00:00:31: Da sieht man wieder einen Superstart.
00:00:33: aber genau du hast es schon erwähnt wir haben heute Rose zu Gast.
00:00:37: Hallo Rose!
00:00:40: Wir freuen uns total dass du da bist.
00:00:41: Du bist ja auf Instagram auch ganz aktiv unterwegs unter beziehungsvoll Eltern.
00:00:48: Coach Unterstrich dazwischen noch und ich find's ja besonders cool weil Ich habe gerade, jetzt muss ich mich erst mal ein bisschen outen.
00:00:58: Ich hab die Folge gehört mit Hebamesissirasche,
00:01:03: die du gemacht hast...
00:01:05: wo ich schon so viele Aha-Momente hatte und deswegen freue mich, dass wir das jetzt hier in unserer Folge noch mal ein bisschen vertiefen können.
00:01:13: Weil wir haben gesagt, wir wollen heute über unser Nervensystem sprechen.
00:01:19: Und ich glaube, das ist etwas was alle Mamas und Papas und generell Menschen da draußen kennen.
00:01:24: Ich hatte das zum Beispiel heute, damit sich vielleicht damit schon alle wieder wissen, dass ich sehr viel laber fange.
00:01:28: gleich an mit einer Anekdose... Der
00:01:30: Isle ist wieder da!
00:01:30: Schönen guten Tag!
00:01:32: Ich bin heute im Auto gefahren Mama-Alltag zu tun, wobei der Mamaalltag umfasst ja nicht nur Kinder sondern auch das allgemeine Leben.
00:01:39: Ich bin im Auto gefahren und man kommt doch so von der... ich bin dann ne neue Autofahrt und deswegen kenne ich den ganzen Straßennamen noch nicht so gut.
00:01:44: aber in Berlin gibt es doch die
00:01:46: Avos oder?
00:01:48: Genau!
00:01:48: Und bei Westkreuz fährt man so runter wenn man von Potsdam kommt und da gibts eine super nervige Kurve und wo sich alle Autos irgendwie einreinen müssen und jeder fährt Kreuz und quer und man weiß überhaupt nicht wohin.
00:02:02: Und dann ist der Typ vor mir nicht losgefahren einfach und ich habe schon aber so lange gewartet.
00:02:06: Und dann hab' ich zum allerersten Mal in meinem Leben die Autohupe getätigt... Geil!
00:02:11: ...und war das so aggressiv draufgehauen?
00:02:13: Ja, auch wirklich so.
00:02:13: Boah jetzt habe ich schon so lange erwartet.
00:02:15: Jetzt habe ich keinen Bock mehr.
00:02:16: Döt!
00:02:16: Und es hat sich danach so befreiend angefühlt.
00:02:19: Ich glaube aus dem Grund haben die ja auch äh Hupen in Autos eingebaut.
00:02:23: Glaubst du, hat nichts mit der Sicherheit oder so zu tun?
00:02:25: Einfach nur um Akkussion.
00:02:26: Einfach
00:02:26: mal kurz, um ein bisschen Dampf abzulassen!
00:02:28: Okay wow also... Der Esel hat gleich wieder mit einer Anekdote gestartet.
00:02:32: dabei steht in meinem Podcast Leitfaden ganz oben Olivia sei still und lass erstmal Rose sich vorstellen.
00:02:39: Gib Raum gib einfach mal Raum.
00:02:41: deswegen das mache ich jetzt ein bisschen verspätet.
00:02:45: Du bist ja auch Mama von drei Kindern, bis Beziehungscoach und hast in diesem Podcast mit dir die Rasche um da wieder den Bogen zu schließen gesagt.
00:02:56: Und das finde ich so krass dass du mittlerweile an einem Punkt bist wo du sagst dass du über deine Brustkrebsdiagnose beziehungsweise Erkrankung im Nachhinein froh bist.
00:03:07: kannst du jetzt mal diese ganze Info dich in den Raum geworfen habe ein bisschen einordnen und uns etwas zu dir erzählen?
00:03:14: Sehr, sehr gerne.
00:03:15: Hallo!
00:03:16: Wie schön dass ich hier sein kann.
00:03:17: also Ich bin Rose.
00:03:19: Ich bin wie du schon meintest Mama von drei wundervollen Kindern und ich habe im Februar, zwanzigzehntes Jahr beziehungsvoll gegründet.
00:03:27: Ich komme aus einer langjährigen Anstellung ja aus dem Corporate Job und hab aber viele Jahre davor schon jetzt auch nicht gearbeitet weil ich, wie du gerade schon erwähnt hattest eine Brustkrebsdiagnose bekommen habe Eigentlich ja noch mitten beim Stillen mit meiner kleinsten Tochter.
00:03:42: Ich dachte immer, wenn man still dreimal vor allem ist, dann ist man irgendwie geschützt und ich habe gedacht das ist Milchstau.
00:03:47: und dann hatte ich aber so ein komisches Gefühl und bin zum Arzt und die hat mich relativ schnell zu Omkologien geschickt.
00:03:52: Die haben eine Probe genommen und dann kam raus dass es einem hormonell bedingter Buskrebs ist.
00:03:58: und dann fing die Reise an von Chemo-Bestrahlung über... Und ja, ich sitze hier.
00:04:07: Ich bin gesund und ich bin sehr froh darüber tatsächlich nach hinein dass sich diese Diagnose bekommen hat weil das hat mir ermöglicht aus diesem Hamsterrad Funktionieren denn nicht ist schön Auszusteigen Weil ich auch einfach der Meinung war viele jahrelang die perfekte Mutter muss Ja immer immer das Beste für ihre Kinder machen und nicht nur wollen sondern sich auch immer hinten anstellen Ja, immer perfekt reagieren.
00:04:34: Und ich habe aber immer wieder nicht perfekt reagiert und hab es nicht verstanden.
00:04:38: Also ich habe wirklich viele Jahre bin ich immer wieder an diese Spirale aus Wut verzweifeln, Zorn geraten und hab das nicht verstanden weil ich doch alles gelesen und gehört habe.
00:04:47: und ja der Brustkrebs hat mir tatsächlich die Zeit und die Ruhe geschenkt bei mir gegen's Einglück relativ okay dass ich mich mit mir mal beschäftigen konnte und mein Haus finden könnte.
00:04:58: was ist eigentlich los mit mir oder warum?
00:05:00: also was is da überhaupt?
00:05:02: Und ja, hat dann in der Zeit eine Ausbildung angefangen als Elterncoach.
00:05:06: Also jetzt Mama als Elternberaterin, Familienberateren und dachte eigentlich ursprünglich ich mache das nur um mich mal mit mir zu beschäftigen mein inneres Kind anzuschauen.
00:05:14: es hat mich alles total angesprochen und daraus ist tatsächlich dieses große Puzzlestück geworden was mir immer gefehlt hat, weil tatsächlich war Beziehung zu den Kindern Erziehungen schon immer.
00:05:26: Ich war immer das wandelnde Erziehungslexikon.
00:05:30: Ja ich durfte aber niemals dass sich das beruflich machen werde und das hat sich dann dadurch ergeben und da bin ich gar nicht in mein Job zurückgegangen.
00:05:37: So ist das entstanden
00:05:40: Wahnsinn.
00:05:41: Können wir mal ganz kurz auf diesen Moment zurückgehen?
00:05:45: Du hast gerade erwähnt, du dachtest auch okay wenn man stilt voll stillt dann denkt man nicht selbst wenn man jetzt irgendwas spürt an der Brust.
00:05:54: Denkt man ja nicht an Krebs sondern ich hatte auch so viel Milchstau beim Stillen am Anfang.
00:06:00: das ist ganz normal dass man über so Huppel hat.
00:06:02: und so wie kam denn der moment für dich wo du dachte es ok nee irgendetwas fühlt sich da doch nochmal anders an als sonst?
00:06:10: Ja, tatsächlich hat es mein Mann gefühlt und ich habe aber dann halt direkt gesagt nein das ist nur Milchstau.
00:06:16: Und dann lag ich eines abends im Bett und hab mich warum auch immer abgetastet und habe dann intuitiv gesagt nicht lass das morgen mal checken.
00:06:24: Das ist irgendwie komisch dass das immer noch da ist also ein reines Bauchgefühl und dass sich dann auch wirklich am Morgen hingegangen werden.
00:06:32: Ja, die hat mich sehr ernst genommen und direkt weiter geschickt.
00:06:34: Das habe ich nämlich tatsächlich, sorry auch bei Sissy im Podcast.
00:06:37: viele Frauenärzte nehmen einen da gar nicht so ernst und schicken ihn wieder weg weil man halt noch stillt.
00:06:41: und ich will da echt nochmal dran motivieren wenn ihr das Gefühl habt, dass stimmt irgendwas nicht dann bleibt da unbedingt dran.
00:06:50: Oh, ich möchte sofort meine Brust abhassen ne?
00:06:53: Und es ist ja auch also... Es heißt ja, wenn du stillst und so dann singt auch das Brustkrebsrisiko.
00:07:00: Und man fühlt sich ein bisschen trügerisch sicher, ne?
00:07:05: Weil man denkt ach naja ich stille ja!
00:07:08: Also ich stillle immer noch auf der einen Brust die anderen nicht und dann denke ich so wie sollte ich sie doch nochmal aktivieren?
00:07:14: aber es lohnt jetzt eigentlich auch nicht mehr.
00:07:16: Aber da kommt es wieder dass man auf sein Bauchgefühl hört, dass man eben nicht sagt ach na ja wird schon nichts sein sich hinten anstellt.
00:07:27: In dem Moment hast du wirklich dich ja einfach nicht hinten angestellt, sondern dich so ernst genommen und so wichtig dass du gesagt hast ne das lass ich checken ob man das dann in den moment für sich tut oder aus der verantwortung heraus.
00:07:40: ich muss ja meinen liebsten irgendwie erhalten bleiben und für die da sein.
00:07:45: das weiß ich immer nicht ob es dann so ist aber es ist auf alle fälle der erste schritt gewesen.
00:07:50: Ich weiß gar nicht, wie weit man da so voraus denkt.
00:07:54: Also wenn ich zum Beispiel überlege, ich wäre in einer Situation wo ich denken müsste euch muss eigentlich unbedingt zum Arzt gehen das mal abklären dann denke ich zuerst Oh Gott!
00:08:04: Wie soll ich das überhaupt schaffen in meinem Alltag?
00:08:06: Wie alt war dein Kind als es passiert ist?
00:08:10: Eins Da hat man ja alle Hände Alle Hände voll zu tun und man ist ja total sowieso als Mutter von mehreren Kindern.
00:08:20: Man ist auch eh so beschäftigt, da überhaupt mal einen Termin zum Arzt zu finden oder die Kraft zu finden um zum Arz zu gehen.
00:08:27: Ich würde immer sagen oh nee komm das hatte ich jetzt gerade erst.
00:08:30: Ich habe ein Fehler gemacht.
00:08:31: wie dich jetzt überhaupt nicht vergleichen es kann man noch nicht vergleichen Aber es war wirklich einfach dumm.
00:08:36: Ich hatte einen Abend bei einer Veranstaltung zu enge hohe Schuhe an und das war vor eineinhalb Wochen, seitdem tut mir mein Fuß weh.
00:08:44: Meine Zehen waren taub eine Woche lang und jetzt tut mir meinen Fuß so weh, dass ich kaum auftreten kann.
00:08:49: Und wer geht natürlich nicht zum Arzt?
00:08:51: Ich, weil ich mir denke, ich humpel lieber noch ein bisschen rum, weil Schlimm,
00:08:58: ne?
00:08:58: Aber um da die Schafe ein bisschen rauszunehmen, das hat auch nicht unbedingt was mit Zeit zu tun.
00:09:06: Ich bin jetzt Zuhause und seit Mai ... Juni eigentlich, ne?
00:09:12: Und ich hab immer noch nicht meine Krebsvorsorge gemacht.
00:09:14: Die schieb ich vor mir her.
00:09:15: Ich war immer noch nie bei der Zahnreinigung.
00:09:17: Ich wollte auch einfach mal Magen-Damen checken lassen.
00:09:21: Hab ich auch immer noch nichts gemacht.
00:09:22: Weil es gibt halt Tausend Projekte zu Hause.
00:09:24: Auch dann will ich die Schränke ausmisten.
00:09:26: Dann ist Urlaub und ein Kind krank.
00:09:30: Es gibt ja immer irgendwelche Ausreden.
00:09:32: Aber wie absurd!
00:09:34: Man würde als Allererstes natürlich, wenn das Kind krang ist mit dem Kind zum Arzt gehen oberster Stelle, das sage ich immer meiner Familie.
00:09:42: Und dann wenn es um einen selbst geht ist es eben doch nicht der Fall.
00:09:46: und Rose das passt ja eigentlich sehr gut zu dem was du denn auch jetzt machst.
00:09:49: oder weil du begleitest ja wirklich.
00:09:51: vielleicht kannst du mal so ein bisschen erzählen wie so deine Arbeit aussieht als
00:09:55: Coach
00:09:57: Wie arbeitest du?
00:09:58: Du bist ja auch in Berlin.
00:10:00: Wir hatten kurz überlegt, ob wir nicht zusammen hier in unserem Mini-Studio aufnehmen können.
00:10:04: Aber leider ist es einfach Gottes zu klein!
00:10:07: Sehr schade, wer hat nicht sehr gerne hier gehabt.
00:10:09: Sind
00:10:10: wir eigentlich so in der Nähe und trotz du nicht beisammen... Ja, ist deine meiste Arbeit online?
00:10:18: oder hast du auch wirklich Leute die zu dir kommen?
00:10:20: Oder machst du Hausbesuche?
00:10:22: Welche Menschen kontaktieren dich?
00:10:25: Was sind so die typischen Probleme?
00:10:28: Erzähl mal.
00:10:29: Also tatsächlich mache ich im Moment noch ausschließlich alles online.
00:10:32: Es hat sich einfach ergeben, ich habe tatsächlich Mamas auf der ganzen Welt... also es ist wirklich verrückt dadurch dass man das nicht einschränkt!
00:10:39: Ich hab ja der Schweiz-Mama in Österreich, in Baos Bali eine Mama die ich begleite.
00:10:45: Also ich habe es von vornherein einfach online gemacht weil ich's online gelernt habe.
00:10:51: Ja jetzt bin ich gerade in einer systemischen Ausbildung wo auch lerne vor Ort zu sein und es hat ganz viele schöne Vorteile.
00:10:59: zu machen.
00:10:59: Also ich liebe das Zusammenkommen, das ist noch mal eine andere Energie und gleichzeitig konnte ich mir das online nie vorstellen.
00:11:06: und gleichzeitig ist es so eine ganz tolle.
00:11:08: Man ist zu Hause, man fühlt sich wohl, man kann direkt das Anwendens zu sagen was ich ihnen mitgebe also auch wirklich die Kamera ausmachen und mal bei sich sein.
00:11:17: Also ich kann mich an meine Therapie immer erinnern.
00:11:18: da wurde ich immer vor die Tür gestellt und dann so jetzt sei mal ne?
00:11:21: Und dann war ich immer so oh Gott was mache ich jetzt damit?
00:11:23: und deshalb... Es hat auf viele Vorstellungen können sich viele nicht vorstellen dass es online funktioniert aber es funktioniert ganz wundervoll.
00:11:29: Ganz Wundervoll!
00:11:31: ganz empathischer Raum, also ich habe mir ein Coaching-Programm einfallen lassen.
00:11:37: Ich nenne es den Beziehungsvollraum einfach weil ich gemerkt hab das ist uns allen, also dir als Mama und mir ganz viel Sicherheit gibt wenn wir verschiedene... Also wenn mehrere Sessions haben.
00:11:48: Wir dürfen uns nicht jedes Mal, da müssen wir uns nicht immer erneut für das Coaching
00:11:52: entscheiden.".
00:11:52: Weil das ist allein immer für uns Mamas so.
00:11:54: Ich kann ja schon alleine mitzurechnen.
00:11:56: Also man kommt immer an einen Punkt wo man sagt ach jetzt ist es gar nicht mehr so schlimm, jetzt brauche ich Rose nicht mehr und wenn du halt von vornherein diese sechs Sessions hast dann fühlst du eine ganz große Sicherheit und weißt so ich bin jetzt sechsmal bei Rose und ich muss das nicht alles in diesen einen Termin packen sondern wir haben ein Plan.
00:12:11: Rose führt mich dadurch Genau, ich gehe ganz individuell darauf ein was du mitbringst als Mama und gleichzeitig habe ich auch einen roten Faden.
00:12:18: Also wir starten beim Nervensystem, da erzähle dich gleich noch mal bisschen mehr darüber weil das ist für mich der allerwichtigste Schritt für alle.
00:12:25: dann zum inneren Kind, die gewaltfreie Kommunikation so die Selbstverantwortung als Herzstück, weil das es für mich so der Kern von einem dass wir niemandem brauchen im Außen damit wir uns gut fühlen, damit wir unseren um uns kümmern sondern wirklich dass wir ja in der Selbstverordnung sind.
00:12:40: Und dann gehen wir rüber in die verschiedenen Entwicklungsphasen meines Kindes, weil ich sage erst wenn wir uns wirklich verstehen.
00:12:46: Wenn wir verstehen was ist eigentlich bei mir los?
00:12:48: Warum reagiere ich immer so Was brauche ich eigentlich?
00:12:51: Dann sind überhaupt erst in der Lage das Bedürfnis zu dem Verhalten meines kindes zu verstehen.
00:12:55: vorher Ist das alles schön und gut, weil ich habe so viel gelesen und gehört über bindungs- und bedürfnisorientierte Erziehung.
00:13:03: Warum um Himmelswillen kann ich es denn nicht anwenden?
00:13:05: Warum werde ich immer wieder laut rennen weg oder... Das ist das Derfensystem!
00:13:10: Und da starte ich.
00:13:11: Da gehe ich immer am Anfang mit rein.
00:13:14: Das ist natürlich auch ein krasses Thema, womit man sich einfach total identifizieren kann.
00:13:19: Also das ich finde es so manchmal da gibt's ja Tage, da denke ich heute habe ich meistens am Wochenende.
00:13:26: Am Wochenend ist natürlich sehr schön!
00:13:27: Man muss nicht arbeiten und hat den ganzen Tag mit den Kindern.
00:13:31: Man hat ja eigentlich überhaupt keinen Stress.
00:13:33: Man freut sich schon die ganze Woche darauf und gerade weil man sich vielleicht auch die ganze die Stimmung ist so ein bisschen off und ich schaffe es dann wirklich meistens bis abends irgendwie durchzuhalten.
00:13:50: Und dann muss nur eine Kleinigkeit passieren, also wie mein Kind sagt ne ich hatte aber doch gar keine Lust auf Spinat wo?
00:13:58: ich meine du hast gerade eben noch gesagt du willst Spinat.
00:14:00: jetzt stand nicht die ganze Zeit in der Küche und habt diesen Spinat unter Mühe quasi selbst geflückt und ausgewrungen tiefe Packung schnell in den Top angebrannt, aber egal.
00:14:13: gemacht.
00:14:13: und du sagst jetzt du undankbarer Fratz!
00:14:16: Ja.
00:14:16: Du meinst diesen Spinat
00:14:18: nicht?
00:14:19: Es brodelt irgendwie den ganzen Tag bis dann der Vulkan irgendwann ausbricht.
00:14:23: das ist ganz schlimm weil man sich auch so zusammen nimmt.
00:14:26: ne also es ist wirklich krass und das Nervensystem ist... Also das ist eine Sache dass es ein Entgegner finde ich
00:14:33: Deswegen, ich bin ganz froh.
00:14:34: Was würdest du jetzt raten?
00:14:36: Wenn ich zu dir komme und sage das passiert mir meistens wirklich am Ende des Tages wenn ich mich schon den ganzen Tag zusammengerissen hab was kann ich denn machen?
00:14:43: weil ich habe ja das Gefühl Ich habe da überhaupt keine Kontrolle mehr über mich.
00:14:46: Das ist ja keine Entscheidung dass sich jetzt anfangen loszuschreien sondern es passiert ja einfach
00:14:51: Genau, das ist unwillkürlich.
00:14:53: Also unser Nervensystem reagiert ja darauf und du kannst eigentlich erst gar keinen Einfluss mehr da drauf.
00:14:57: also dieser dass es quasi der Tropfen auf dem heißen Stein Und dann ist vorbei und dann benehmen wir uns eigentlich auch nicht mehr so wie die große Person oder Mama die wir sein wollen Sondern dann ist eigentlich Prägungen in uns angepisert Die schon viel viel älter sind als der Spinat oder das Kind was vor uns steht.
00:15:15: Ja und das was du schon so schön sagst ich reiß mich den ganzen Tag zusammen Da ist die Crux Weil wir einfach gelernt haben, die allermeisten von uns.
00:15:23: Wir müssen funktionieren und brav sein unsere Bedürfnisse dürfen oder müssen hinten anstehen.
00:15:28: Also es heißt nicht dass wir eine Traumatische Kindheit hatten oder dass wir unfassbar viele schlimme Sachen erlebt haben.
00:15:36: nein also auch gerade die sagen eigentlich ist alles gut gewesen ja haben ziemlich früh gelernt so wenn ich mich So und so verhalte, weil das war einfach unsere Bezugspersonen.
00:15:48: Die Generation vor uns die Boomer und noch weiter vorher die Musstenheit einfach alle funktionieren.
00:15:52: Sie haben ihr Bestes und Bestmögliches gegeben und gleichzeitig war es oft nicht das Beste für uns.
00:15:57: Es geht gar nicht darum unsere Eltern zu verteufeln oder irgendwie sondern es geht darum dass zusehen ich bin aufgewachsen und musste funktionieren und überhaupt eine Wahrnehmung dafür zu bekommen zu sagen wie kann ich mich jetzt um mich kümmern im Alltag Schritt für Schritt?
00:16:11: also wirklich ist zu du, sondern so wirklich mini klein aufzustehen.
00:16:16: Überhaupt mal eine Wahrnehmung dafür zu bekommen?
00:16:18: wie geht es mir eigentlich?
00:16:19: Was könnte der kleinste mögliche Nenner sein was ich jetzt für mich tun kann?
00:16:23: und eine Grenze gegen mein Kind zu haben heißt nicht immer das Kind muss das toll finden oder ich muss das immer nett sagen.
00:16:30: und reguliert bedeutet auch nicht Ich bin immer Sen und Om, sondern reguliert bedeutete ich komme aus einem Gefühl rein und kann aber selbst wirksam wieder rauskommen.
00:16:38: also mich entscheiden, ich kann wütend sein.
00:16:41: Ich darf auch wütends sein, weil mein Kind meine Grenze überschritten hat aber ich bleibe bei mir und entscheide selbst wirksam.
00:16:47: wie möchte ich jetzt reagieren?
00:16:49: Und eben nicht dieses... Also hast du sie noch alle?
00:16:52: Ich habe hier den Spinat-Hand erlesen ausgedrückt das sind ja alles Sachen die wir von unseren Eltern oft gehört bekommen haben diese Dankbarkeit, dieses Bravsein, dieses Funktionieren.
00:17:02: Und da fängt es wirklich an, dass wir überhaupt mal anfangen.
00:17:05: Wie kann ich in Mikromomenten schon ganz früh am Morgen anfangen mich um mich zu kümmern und mich nicht immer hinten anzustellen?
00:17:12: Also wirklich so ganz kleine Sachen wie Ich trinke jetzt in Ruhe mein Kaffee aus und setze mich nicht auf dem Boden mit meiner Tochter und Spiellego Sondern ich sage eher, ich trink jetzt meinen Kaffe aus und danach bin ich bei dir und spielen mit dir Lego.
00:17:27: Es hat so viel mit schlechtem Gewissen zu tun, da Grenzen zu ziehen und zu sagen.
00:17:33: Man verletzt ja dadurch niemanden.
00:17:34: Das ist dann in dem Moment, dass man auch für sich einsteht.
00:17:37: Und das fällt mir so krass schwer!
00:17:42: So weit zu sein mit sich selber, dass man auch ausspricht was brauche ich überhaupt.
00:17:46: Manchmal weiß man das selber ja gar nicht weil man irgendwie so funktioniert und durch den Tag wurstelt und irgendwie klappt dann doch alles.
00:17:53: aber es brodelt immer unterschwellig und man kann gar nicht wirklich benennen woran liegt es denn?
00:17:57: weil es vielleicht schon so viel ist was sich aufgestaut hat.
00:18:01: Also da überhaupt erst mal anzufangen mit den Puzzleteilchen und zu gucken, was ist es denn jetzt gerade in diesem Moment?
00:18:07: Und was ist das generell?
00:18:09: Ist glaube ich auch so ein Riesenberg.
00:18:11: Wo fängt man an und wo hört man dann auf?
00:18:14: Gibt es für dich so einen Leitfaden, wo du sagst, dass es jetzt in der Akutsituation ... Das sind Sachen die sich einfach aufgestaut haben durch das Leben, weil man immer irgendwie funktioniert.
00:18:27: Es ist
00:18:35: authentisch, dass wir immer wieder an den Punkt kommen wo es knallt oder wo wir laut wären.
00:18:43: also richtig reagieren.
00:18:44: Das gibt es einfach nicht und das ist auch ein Trugschuss, würde ich sagen.
00:18:47: Es ist einfach ganz normal selbst ich die sich seit Jahren jetzt damit beschäftigt kommen an Punkte wo ich einfach auf den Tisch haue und sage jetzt ist Schluss jetzt reicht.
00:18:55: aber wie ich damit umgehe?
00:18:57: Ist ein Weltchenunterschied.
00:18:58: vorher ja und es ist ganz oft so dass wenn wir vergessen... Also es ist viel am Tag und wir müssen einfach funktionieren.
00:19:05: Es gibt hier einige Tage wo wir es gar nicht schaffen Wer wir noch nicht geschafft haben da regelmäßig bei uns einzuchecken, dann ist es immer mehr so dass sich irgendwann entladen muss sozusagen.
00:19:16: Also die einen rennen weg und die anderen schreien rum.
00:19:19: Bei den kleinsten Sachen das Glas fällt um ja?
00:19:22: Und du denkst dir eigentlich, das Kind ist ausgesehener angekommen und du wirst total zu Marmzilla und jetzt nicht schon wieder!
00:19:28: Das Kind zuckt total zusammen.
00:19:31: Es ist einfach authentisch, dass wir so reagieren und da ist es halt auch total wichtig.
00:19:36: Dass wir sozusagen ins Repairing gehen also danach Verantwortung übernehmen und zu sagen ich habe mich gerade falsch verhalten aber ja dieses Wiederholen.
00:19:46: nochmal deine Frage Ich
00:19:48: habe es jetzt wahrscheinlich schon vergessen.
00:19:52: Dass es einfach so Punkte gibt, wo du sagst das ist akut aus dieser Situation dass zum Beispiel das Glas umgefallen ist und andere Sachen die sich dann so aufstaunen.
00:20:03: also woran merkst du?
00:20:06: Das hat nur was mit dieser akuten Situation zu tun und das ist aber einfach aufgestaut durch Kindheit, durch Erwachsensein immer funktionieren.
00:20:19: Wo kann man da anfangen?
00:20:22: Also es ist ganz individuell, weil es so ganz je nachdem wie lange ich schon funktioniere und wie viel sitze.
00:20:29: Wie ist das schon wenn ich aufstehe?
00:20:31: Bin eigentlich schon merke ich schon einen Grundgefühl.
00:20:33: Ich würde eigentlich gerne mal die Zeit mit meinen Kindern wieder genießen.
00:20:36: Ich lieb die so... Die sind so schön Und eigentlich bist du so grunderschöpft und merkst schon irgendwie ich funktionier nur noch.
00:20:43: Ich sitz auch nur noch abends auf der Couch und bin müde Ja also ich kann auch keine zwei Minuten da sitzen ohne mein Handy in die Hand zu nehmen.
00:20:49: Das sind alles Ablenkungsmanöver unserem Nervensystem, weil wir gar nicht dahin kommen wollen.
00:20:55: Dass wir darüber nachdenken was ist denn da eigentlich gerade?
00:20:58: Und dieses immer wieder funktionieren.
00:21:01: Das entleht sich ganz oft, ja?
00:21:03: Und wenn wir aber... Also immer wieder in diesen Situationen das wir darin, also es ist top quasi immer wieder an dieser Situation Es gibt Tage da schaffen wir's weil wir Unterstützung bekommen nur gleichzeitig auch zum Beispiel so Situation.
00:21:15: Wir gehen von der Arbeit direkt in die Kita oder die Schule nehmen uns aber keine Sekunde mal dazwischen um uns mal kurz bei uns einzuchecken.
00:21:23: So nenne ich das liebevoll mal kurz einzuchecken und zu gucken was ist da eigentlich gerade?
00:21:27: Das meine ich gar nicht so einen bedingten Gefühl sondern einfach mal eine Körperwahrnehmung.
00:21:31: Was ist da gerade los?
00:21:34: Und dann zu gucken, okay und das ist nicht nur... Ich bin jetzt gerade zum Beispiel total erschöpft von der Arbeit.
00:21:39: es war mega anstrengend und diesen Moment sich zu nehmen und dann zu schauen was kann ich jetzt für mich tun ohne bevor ich direkt in die Kita gehe?
00:21:46: weil wenn ich das immer übergehe und da bin ich in der Kita und ich erwarte eigentlich unterbewusst so mein Kind muss jetzt aber mitmachen weil ich kann grad nicht mehr halten Dann explodiert es halt wieder.
00:21:57: Wir können da für uns super schön Anker setzen.
00:21:59: Also ich habe zum Beispiel ein Duft, den ich mir immer regelmäßig auf mein Handgelenk mache und damit sozusagen verbunden habe dass sich dann in diesem Moment bei mir einschäckeln, gucke was ist bei mir da?
00:22:08: Es endet quasi es muss nicht jeden Tag knallen aber man merkt schon... Ich zum Beispiel merke schon, ich bin sehr... Ich mach das schon automatisch also mein Nervensystem Also ich hüpfe dann einfach oder ich mache schon Dinge, die gehen einfach.
00:22:20: Ihr könnt euch das vorstellen, Nervensystemarbeit funktioniert wie ein Muskel und es muss trainiert werden.
00:22:24: heißt wir können nicht erwarten Ich fange jetzt heute an Beine wie Regulationsroutine einzubauen dass ist dann von jetzt auf gleich funktioniert sondern Wir dürfen wirklich Es nicht als weiteres to-do sehen Sondern wirklich dieses.
00:22:36: ich probiere mich jetzt mal wahrzunehmen dieser kleinste Kleinstmögliche Nenner, was ist jetzt gerade da und was kann ich für mich tun?
00:22:43: Das heißt vielleicht mal das Glas Wasser austrinken.
00:22:45: Was schon seit drei Stunden in der Küche steht Ja und dann... Und das ist schon okay.
00:22:50: und dass sich auch ganz bewusst sagen Ich trinke jetzt das Wasser in Ruhe für mich Also dem Kopf den Körper wirklich warm machen.
00:22:56: Ich kümmere mich jetzt um mich und dafür braucht es kein Wochenende Yoga Retreat oder mein Treffen mit der Freundin sondern wirklich mal ganz Mikromäßig anfangen und dann gar nicht erst in diese Situation kommen, das ist so knallt.
00:23:08: Das finde ich so spannend, dass erinnert mich gerade so zurück an die Schauspielschule.
00:23:12: Ich habe in London studiert und da war es so, dass wir die ersten fünfzehn Minuten vom Tag hat man sich getroffen und hat wirklich nur wie eine Achtsamkeitsübung gemacht und das war einmal Spinal Roll nannten wir das?
00:23:25: Da macht man dann auch eine Übung aus dem Yoga also zuerst Kopf auf den Nacken, dann Wirbel für Wirbel nach unten dort ein bisschen hängen lassen alles ausschütteln und wieder nach oben kommen Schultern Hängen lassen und dann ganz kurz die Augen schließen und wirklich kurz überlegen.
00:23:41: Ich höre meinen Körper rein, wo tut mir gerade was weh?
00:23:45: Ohne Wertung einfach nur wahrzunehmen.
00:23:48: und auch geistlich.
00:23:49: was stresst mich gerade in diesem Moment.
00:23:51: Und das war zu dem auch wenn man es in dem moment nicht ändern kann.
00:23:55: und ich weiß als ich jetzt keine kinder hatte Irgendwann drei wochen oder so über den sommer hat ich keine Kinder.
00:24:01: krass Ich weiß schon gar nicht, wie sich das gefühlt hat.
00:24:08: Und da habe ich das dann auch.
00:24:09: Da hatte ich dann plötzlich wieder die Muße und die Kraft, dass ich mich jeden Morgen für zehn Minuten auf meine Yogamatte gesetzt hab und so leichte Stretchübungen gemacht habe und auch solche Achtsamkeitsübung gemacht habe.
00:24:20: Aber genau in diesen drei Wochen habe ich es wahrscheinlich am wenigsten gebraucht weil da hatte ich ja gar nicht diese Belastung, nenne ich das jetzt mal sehr einseitig mit den Kindern sondern da war ich ja eh so selber auf mich gestellt.
00:24:36: Das reicht ja wirklich eine Minute, um kurz in sich reinzuhören.
00:24:39: Was sind meine Bedürfnisse?
00:24:40: Ist mein Bedürfen jetzt das Glas auszudrinken oder kurz meinen Kaffee auszudenken oder kurz rauszugehen.
00:24:46: Allein diese eine Minute und das zu erkennen da ist glaube ich ein Muster dass man sich erst aneignen muss Weil ich vergesst das sonst auch.
00:24:57: Ich könnte mir jetzt vornehmen, okay, ich werde ab jeden Morgen eine Minute mehr nehmen und kurz gucken.
00:25:03: wie geht's mir?
00:25:04: Diese Frage sich zu stellen ist ja auch schon ganz hart.
00:25:06: Wenn ich so richtig in mich reingehen würde, wie geht es mir für dich erst mal heulen?
00:25:10: wahrscheinlich weil ich mich das solange nicht mehr richtig gefragt habe.
00:25:13: Weil man die Verbindung zu sich selber so verliert.
00:25:16: Man
00:25:16: ist mit allem anderen verbunden aber mit sich selber gar nicht.
00:25:19: Könnte dich auch gerade heulen!
00:25:20: Ist das schrecklich oder?
00:25:21: Und als Erstes macht man dafür wenn man aufwacht nehme ich mein Handy und guck gleich erst mal irgendwie, ah was ist passiert in der Welt?
00:25:27: Anstatt mal kurz zu sagen okay nee ich habe jetzt diese eine Minute und check einfach kurz wie es mir geht.
00:25:32: Boah nehmt mich mehr vor!
00:25:33: Nächstes Mal reden wir drüber ob wir's geschafft haben.
00:25:35: Und ja...und wie kannst du das vor allem verbinden?
00:25:38: also mit..das merke ich gerade mit Anka.
00:25:40: Was kannst du neben deinem Bett zum Beispiel stellen oder wenn du sogar an deinem Handy was hast wenn du sagst es ist dein erster Griff dass du zb eine Kalendernachricht oder so machst wo drin steht checkt mal kurz bei dir ein, also wirklich auch Sachen finden die dir helfen.
00:25:54: Also nicht wir dürfen ganz davon wegkommen dass das ein Optimierungs oder ein weiteres to do ist.
00:25:59: und dann wirklich dieses ich kümmere mich um mich in den kleinsten möglichen Nenner Und wie du gerade sagst dieses dann kommen die Tränen Dann lass die Trän da und dann auch zu fühlen danach kommt auch eine Art Erleichterung Boah, das durfte jetzt mal raus.
00:26:12: Also keine Angst haben vor diesen starken Gefühlen auch dieses den Kindern zu zeigen, auch wenn ich weine von den Kindern und diese Gefühle zu zeigen Ich bin da und es ist vollkommen okay Und ich darf traurig sein Das bleibt bei mir und ich bin trotzdem hier Ja?
00:26:26: Und dass auch... das ist ja auch ein total schönes was wir unseren Kindern beibringen und mitgeben können Dass wir nicht immer funktionieren und nicht immer Roboter sind und dass sie aber trotzdem nicht verantwortlich sind für unsere gefühle.
00:26:36: also dass es bei mir bleibt und ich trotzdem traurig sein darf.
00:26:40: Aber auf deine Situation am Morgen, allein das Gefühl was da hoch kommt dieses wo ich könnte jetzt schon weinen wenn ich daran denke ist hier ein ganz großes Signal dafür dass wir uns immer hinten anstellen und das ist vermeidlich in unserer Gesellschaft.
00:26:52: gut weil wir funktionieren ja es klappt ja alles.
00:26:55: wie sind die vermeintlich perfekten mamas?
00:26:58: aber es kann so viel leichter sein nicht sagen nicht es ist einfach.
00:27:01: aber ich war selber Und ich habe mich immer so schlecht gefühlt.
00:27:05: Ich hatte so einen Scham, weil ich immer sagte, wo ich bin genauso wie die, die ich nie sein wollte.
00:27:11: Jetzt bin ich genau so!
00:27:12: Das hat mich so angeeckelt.
00:27:14: und da rauszukommen, das funktioniert nur indem wir aus diesem Hamsterrad so ein ganz kleines oder wenn wir nur anfangen, so eine ganz kleine Szene herauszustrecken können auch unseren Partner involvieren.
00:27:25: Wir können unsere Kinder involvierend.
00:27:27: Die können ja auch mitmachen.
00:27:28: also es ist so... nicht über hinten anzustellen und dieses ganz kleine Anfang, wie geht es mir eigentlich gerade?
00:27:35: Und das mal da sein zu lassen.
00:27:37: Und auch nicht eine Lösung direkt verraten zu haben sondern einfach mal so spüren Wie fühle ich mich gerade und Es darf da sein.
00:27:44: Ich glaube tatsächlich auch weil du sagst auch grade Nicht sofort die lösung zu haben ne ist es geht und deswegen finde ich das auch so schön dass Du eben sagst es geht nicht um so eine selbstoptimierung Weil man immer das gefühl hat Es ist nicht genug was man macht, weil man hat jetzt die Lösung parat.
00:28:02: Man ist jetzt nicht entspannt genug und orientiert genug.
00:28:08: Der Fokus ist falsch!
00:28:10: Man ist immer überfordert und es ist immer so ein negativer Beigeschmack der an einem Kleben bleibt.
00:28:16: Und einfach mal zu sagen ich habe keine Lösungen und das ist auch in Ordnung, weil wir von unseren Kindern auch nicht erwarten, dass sie sich permanent im Griff haben.
00:28:24: Wir wollen ja unseren Kindern auch beibringen wenn du traurig bist dann bist du traureich und das hat natürlich Raum egal was los ist.
00:28:31: und wenn es nur weil dir irgendwas runter gefallen ist dann kann zu traurigt sein und man selber verbietet sich das einfach alles so.
00:28:40: Das ist wirklich verrückt also eigentlich die einfachsten Dinge die wir irgendwie scheinbar total verlernt haben.
00:28:47: aber ich habe immer das Gefühl es hängt halt so viel an.
00:28:51: Das gibt ja auch einen Grund, warum man das Hamsterrat nennt.
00:28:55: Ich habe zum Beispiel ganz auf einem Gespräch mit einer Kollegin von uns, die bei GZS zertreht und meint, wenn sie mal krank ist – und das kenne ich sehr gut!
00:29:10: Traue ich mich ganz oft nicht, mich bei GZSZ krank zu melden.
00:29:14: Weil das würde ja auch heißen, dann kann die Podcastfolge hier nicht aufnehmen.
00:29:18: Dann kann ich die Werbung, die ich auf Instagram eigentlich noch für Instagram drehen soll und am Posten soll, auch nicht machen!
00:29:23: Da kann ich ja auch nicht mit meinem Sohn zum Fußballturnier, wo ich so gerne zugucken wollte.
00:29:29: Ich kann es ja nicht einordnen, sondern müsste ich wirklich mal zu Hause bleiben im Bett und nichts machen.
00:29:35: Das schaffe ich nicht.
00:29:36: Und dann denke ich an dich, Rose ... Diagnose damals mit dem Brustkrebs.
00:29:42: Du warst ja wirklich gezwungen, vollkommen auszusteigen aus deinem Alltag und irgendwie auch wenn ich mir das überhaupt nicht anmaßen kann weil ich nicht weiß was die ganzen Schmerzen durchgemacht habe Und die Ängste und all das.
00:29:59: Aber so ein Teil von mir kann nachvollziehen, warum du dann sagst okay jetzt wo du geheilt bist und Gott sei Dank krebsfrei bist Kann kannst du das fast schon gut gut heißen.
00:30:11: diesen moment weil es dich halt da so rausgerissen hat Du hattest einfach keine wahl.
00:30:16: wie was auch erzählt hast in anderen podcastes war so klar für dich mit dem abstillen Es war plötzlich so es gibt keine andere weil du musst jetzt abstellen und muss jetzt raus aus den berufs leben einfach mal dich nur um dich kümmern.
00:30:30: Genau, ja voll!
00:30:31: Und es ist aber auch genau das warum ich das jetzt beziehungsvoll mache weil ich fest davon überzeugt bin dass es keine schlimmen Schicksalsschlag oder Diagnose braucht sondern dass wir wirklich in dieser Minisituation anfangen.
00:30:43: und wirklich auch dieses Weil all das was du geschildert hast sind hier auch Prägungen von uns Fand ich nicht machen, weil dann bin ja verantwortlich dafür wie die anderen sich fühlen.
00:30:53: Wie sie handeln und auch zu wissen... Ich gebe jetzt mein Bestes in dem ich mich nur bei GZS-Krankmelde um mich für die paar Stunden hinlege und dann wieder eigentlich gut da bin!
00:31:03: Weil du bist ja ein Mama, du bist nach wie vor verantwortlicher Das Thema, die Gefühle auch bei denen zu lassen und ganz genau zu wissen.
00:31:11: Ich habe das jetzt wirklich gebraucht?
00:31:13: Also ich hab' jetzt die paar Stunden gebrauchen.
00:31:14: danach kann ich wieder beim Podcast sitzen oder beim Fußballfeld meine Sohne sitzen.
00:31:19: Es hat ja wenn du wirklich... Und dass ist die Selbstverantwortung von der Gespräche Wenn du ja selbst verantwortlich weißt, ich gebe hier gerade mein Bestes und ich brauche jetzt diese Zeit und danach kann nicht weitermachen weil das Leben geht ja weiter.
00:31:30: Dann dürfen wir anfangen dazu zu stehen und auch wirklich probieren die Gefülle und was dann da auf uns zukommt auszuhalten und dann da auch zu stehen.
00:31:39: Aber es ist natürlich alles andere als leicht, also deswegen habe ich gesagt wir fangen bei diesen Mikrosachen an dass wir überhaupt mal wahrnehmen und dann zu gucken weil ich fühle jetzt eigentlich dürfte mich jetzt eigentlich krank melden kann nicht einfach offen dazu stehen und sagen ich brauche jetzt die vier stunden ruhe aber das ist natürlich schon super viel verlangt.
00:31:58: ja Es war auf jeden Fall ein Segen da rauszukommen, weil ich hätte es vorher wahrscheinlich nicht gemacht.
00:32:03: Ich hätte mich wer da nicht rausgekommen und es ist aber möglich in dem wir... Ja, so ganz kleine Sachen indem wir uns nicht dafür verurteilen dass wir doch immer wieder.
00:32:12: Also zum Beispiel ich habe einen Online-Kurs entwickelt mit meiner Kollegin Sabrina Gritzmacher die ist Nervensystem Expertin und da wollte ich einfach so vielen Mamas wie möglich auf ja für ein kleinen Betrag diesen Zugang zum Nerven System ermöglichen.
00:32:26: Und da erarbeiten wir zusammen mit den Mamas eine Regulationsroutine.
00:32:30: Es sind sieben Tage wo jeden Tag eine Routine dazu kommt eine Übung und da geht es wirklich tatsächlich nur darum am Tag eins wirklich immer nur über die Ressourcen reden.
00:32:40: Was habe ich eigentlich für Ressousten?
00:32:41: Also zum Beispiel, meine Kinder sind gesund und ich lebe unter einem Dach.
00:32:46: Ich habe einen vollen Kühlschrank aber auch was habe ich in mir?
00:32:49: Was sind dafür Eigenschaften?
00:32:51: Woran denke ich ja?
00:32:52: Und das überhaupt mal wahrzunehmen, auch wenn ich gerade bei mir ein Check überhaupt ein Bewusstsein dafür zu haben dass dass da nicht nur Stress und Erschöpfung, ich muss, ich bin.
00:33:03: Sondern eigentlich auch ein.
00:33:04: Ich möchte weil ich dadurch meine Kinder... Also in den Coaching geht es ganz viel darum diese Perspektive daraus zu ändern und dieser Selbstverantwortung zu kommen das ich niemanden im Außen brauche damit ich mich gut um mich kümmern kann Denn er anfangen kann und das Nervensystem online Kurs gibt dir wirklich eine Regulationsroutine an die Hand, wo du Stück für Stück schaffen kannst dieses bei dir einzuchecken.
00:33:29: Das bedeutet aber nicht dass ich immer perfekt reagiere sondern wirklich dieses dass ich, oh Gott jetzt wird es gerade warm in mir.
00:33:35: Jetzt kribbelt meine Hände diesen Moment vor dem Explodieren oder Wegrennen überhaupt mal zu spüren und dann zu sagen Moment wenn mein Kind sicher ist Ich gehe jetzt mal kurz raus, atme mal durch und dann wieder reinzukommen und trotzdem noch wütend sein zu dürfen weil das Kind vielleicht sich nicht... also was ist schon richtig aber nicht so verhalten hat wie ich's wollte ja und aber trotzdem noch Wütendsein zu dürfen aus dieser kindlichen oder Prägung, wie das so jetzt reicht, aber es ist aber Schluss.
00:34:01: Also wirklich sagen ich weiß dass du das Dorf findest und trotzdem bleibe ich dabei und ich halte die Gefühle aus.
00:34:07: Das ist das Ziel ja, dass wir nicht immer jeden Wunsch und jedes Bedürfnis erfüllen sondern wirklich auch die starken Gefühlen unseres Kindes überhaupt mal aushalten können.
00:34:17: Und dann gibt es ja auch so verschiedene kleinen Methoden, wie man sich irgendwie rausholen kann.
00:34:23: Oder da muss man wahrscheinlich halt die finden, die für einen passt.
00:34:25: Weil ich kenne das nur mit dem Atmen oder dass man so klopft und das ist auch wie eine Schauspieltechnik wieder aufs Spiel zu kommen.
00:34:31: Mit ganz lange so auf's Herz drücken.
00:34:34: Das manchmal wenn ich so emotionale Szenen spielen muss, dann habe ich so das Gefühl, dann kriege ich den entspannt nicht so ein Impf- und lass alles ab, wenn ich ganz lang so fest aus Herz drücke.
00:34:43: Ah, da ist es so dein Ventil?
00:34:44: Ja
00:34:45: genau!
00:34:46: Ganz so pur fühlt sich das dann an, und dann kann ich andere Emotionen besser aufnehmen.
00:34:52: Cool!
00:34:53: Aber da hast du ja schon einen ganz guten Anker für dich gefunden?
00:34:57: Ja, funktioniert
00:34:57: super am Set.
00:34:58: aber wenn ich angepisst bin auf mein Kind, dann schaffe ich sie mal nicht mehr noch so kurz in die Ruhe zu gehen.
00:35:04: Da muss ich auch den Kurs machen erstmal um das rechtzeitig wahrscheinlich zu erkennen.
00:35:09: Also in letzter Zeit hilft mir tatsächlich ... auf drei Sachen fokussiere.
00:35:14: Also wenn ich drei Sachen wahrnehme, egal was es ist und sie dann auch in meinem Kopf benenne... Das hilft mir!
00:35:21: Dann nochmal so... Es ist wirklich verrückt weil das also bei mir funktioniert richtig gut.
00:35:25: Es ist sofort verflogen man hat irgendwie einen anderen Fokus ne?
00:35:28: Und es spielt nicht mehr so eine große Rolle.
00:35:31: Man kann da noch mal neu einsteigen in die Situation.
00:35:34: aber
00:35:36: Aber ich frag mich dann halt bei solchen Sachen.
00:35:38: Ist das jetzt auch nur, habe ich das überhaupt richtig behandelt?
00:35:41: Oder hab' ich es im Endeffekt nur weggedrückt und ist das wieder so?
00:35:45: was, was sich doch ein bisschen das Glas wieder voller gemacht hat, was später am Abend zum Überlaufen kommt?
00:35:51: Weil ich's
00:35:52: nicht so richtig behandlet hab', weil ich's nur so... Ich hab mich abgelenkt also all die Sachen!
00:35:57: Ob das jetzt klopfen oder atmen oder mich auf drei Sachen konzentrieren.
00:36:00: Ich hab' mich einfach kurz abgelenkt um da loszukommen Und dann hab' ja das eigentliche Problem vielleicht warum mich mein Kind in dem Moment so getriggert hat, noch gar nicht angesprochen und weiter investigated.
00:36:11: Aber geht es dann darum dass man dieses Problem an sich bearbeitet?
00:36:17: oder geht das darum dass die Verbindung wieder zu sich hat?
00:36:20: Und diesen Überdruck einmal ablässt von einem Ventil noch mal neu auf diese Situation entspannt.
00:36:31: Ich war ein
00:36:31: anderes.
00:36:31: um das Problem kümmer ich heute.
00:36:36: geht zum überleben.
00:36:38: morgen die meine Eltern gesagt haben es gibt Tage zu überleben und es gibt tage zum erziehen.
00:36:44: Meine Mutter auch.
00:36:48: Du bist nur Überlebensmodus?
00:36:51: Ja, aber das ist ganz zwei verschiedene Dinge unbedingt beachtet werden dürfen, weil das was du machst mit dem Dreidinge benennen ist ja wirklich sich dein Nervensystem klarmachen.
00:37:04: Ich bin jetzt erwachsen und ich bin hier im Hier-und-Jetzt halt.
00:37:07: Du kommst wieder in eine Selbstwirksamkeit.
00:37:09: wie möchte ich reagieren?
00:37:11: Also dass die Grenze noch besteht soll ja da sein.
00:37:14: es heißt nicht so Jetzt ist alles gut Und dann lass ihn halt schreien und dann lass sie mich verkloppen.
00:37:19: So ich bin ja nie sondern wirklich okay aber nicht dieses Unverhältnismäßige.
00:37:23: Ich habe so ein krasses Hassgefühl, dass ich das Kind jetzt gleich aus dem Fenster
00:37:26: schmeiße.".
00:37:27: Das ist Realität.
00:37:29: Also je nachdem was wir erlebt haben in unserer Kindheit, das absolute Gefahr bedeutet.
00:37:34: also unsere Kinder triggern einfach Sachen in uns die uns vorher bis wir keine Kinder haben nicht und bis wir Kinder haben Nicht klar ist, dass das überhaupt in uns drin war.
00:37:43: Die Vorstellung, ich bin eine vermeidlich perfekte Mutter!
00:37:45: Ich werde das um das machen dann kommt dein Kind in die erste Autonomiefase und sagt drei mal nein und du wirst es an nichts aus einem Fenster schmeißen zu her auch so, oh Gottes Willen!
00:37:53: Woher kommt das denn jetzt auf einmal?
00:37:55: Und das ist das was wir uns natürlich im Coaching angucken.
00:37:58: Was du jetzt gerade sagst.
00:37:59: Das ist das nicht einfach wegschieben sondern dass es ja tatsächlich sind unsere blinden Flecken von denen wir ganz lange nichts gesehen oder gehört haben.
00:38:07: und es gibt natürlich ein Hintergrund warum wir so krass getriggert werden wenn unser Kind etwas tut.
00:38:12: Das dürfen wir uns auf jeden Fall angucken.
00:38:13: aber der erste Schritt ist überhaupt erstmal in die Selbstwirksamkeit zu kommen dieses wirklich, ich fühle das und ich oritiere mich.
00:38:21: Ich nenne drei Dinge genauso wie du es gemacht hast um zu sagen, ich bin ja hier und ich bin erwachsen und hier ist gar keine Mutter oder Vater die mich gleich bestraft mit Liebesentzug bestraft oder irgendwas sondern ich darf jetzt in meiner Selbstwirksamkeit entscheiden, wie ich mit meinem Kind umgehe?
00:38:36: Und daraus dann weiterhandeln!
00:38:38: Das heißt nicht, ich drück das einfach weg.
00:38:40: also irgendwie ein Fall.
00:38:41: natürlich gehe ich zur Therapie, buche mir ein Coaching oder gucke mir selber an, warum reagiere ich denn so krass.
00:38:49: Das sind natürlich Themen die dürfen angeschaut werden und das ist ja genau die Arbeit, die ich mache.
00:38:53: nur wir fangen mit dem Nervensystem an dass wir überhaupt den Moment abfangen können dass wir überhaupt merken, okay da ist offensichtlich mehr als jetzt die Situation mit meinem Kind.
00:39:03: Dass es den Spielart nicht essen wollte, den er vor fünf Minuten noch haben
00:39:05: wollt.".
00:39:06: Das war meine Frage von vorhin!
00:39:07: Die habe ich so kompliziert gestellt.
00:39:08: aber das war meine frage.
00:39:11: Weißt du, dass der Pieck dann quasi das eine ist?
00:39:13: Aber wo kommt das ursprünglich her?
00:39:15: und also findet man denn immer auch den Grund... Also manchmal weiß man's ja vielleicht selber auch gar nicht warum es so ist und findet man immer den ersten Moment, den Auslöser von allen?
00:39:26: Nee
00:39:27: ne?!
00:39:28: Also es geht auch gar nicht so darum.
00:39:29: Es haben viele Sorge vor innere Kindarbeit, es geht wirklich gar nicht darum in die Situation zu gehen und das mal doll zu fühlen oder so.
00:39:37: Es geht eher ums Nachbeeltern also dass man versteht, dass man diese Bedürfnisse, die damals unerfüllt waren ja sagen wir Empathie.
00:39:45: ich musste immer funktionieren.
00:39:46: Ich durfte nie sagen, ich möchte jetzt nicht mehr meine Grenze wurde immer übergangen.
00:39:50: Ich wurde immer von Oma Gertrud abgeknutscht obwohl ich nicht wollte und keiner hat da meine Grenzen eingenommen sehen.
00:39:57: Das ist da und wie kann ich mich jetzt als Erwachsene darum kümmern?
00:40:01: Und das ist tatsächlich weißens über eine Traumreise, über eine Meditation ... Fotos aufstellen und dem kleinen Ich von euch anschauen.
00:40:10: Und sagen so, ich seh dich und ich höre
00:40:12: dich.".
00:40:12: Das klingt jetzt erstmal sehr abstrakt aber das ist diese Selbstverantwortung zu verstehen!
00:40:18: Ich brauche niemandem aus und auch nicht dass meine Eltern oder meine Bezugspersonen kommen.
00:40:22: Das habe ich jahrelang gedacht.
00:40:24: Ich habe jahrelang gedacht, meine Eltern müssen kommen und sich bei mir entschuldigen.
00:40:27: Ich hab da so viel Wut und so viel Groll und ich dachte immer, das wird doch weggehen wenn die endlich einsehen was da eigentlich passiert ist.
00:40:34: Da sind wir da.
00:40:38: Selbst wenn meine Mutter, mein Vater kommen würde und sagen würden war Rose es tut uns so leid was da passiert ist und also dieses Du dann hast du immer noch die unerfüllten Bedürfnisse in dir.
00:40:47: Du fühlst immer noch diesen Schmerz wenn das Kind es in dir auslöst heißt du darfst Du darfst hinschauen und gucken, dass du das in den Arm nehmst.
00:40:55: Und guckst so ich...und auch verstehen also wirklich so könnt ihr euch das vorstellen wie ein Eisberg ja?
00:41:00: Die kleinste Teil ist oben über dem Wasser und der größte ist unterm Wasser!
00:41:05: Und das anzuschauen um zu verstehen wo es eigentlich mein Preis oder mein Gewinn an dieser Situation daß sich so winnen weil du hast immer einen Preis und aber auch ein Gewinn.
00:41:14: Also, dass du dich so verhalten hast.
00:41:17: Dass du das hast Motor und filternst aber dein Leben eigentlich unter Beweisen.
00:41:22: Hast ein Beweisfilter, dass ich so bin.
00:41:25: Und da geht alles ins Konto ein wie mit uns umgegangen wurde, wie wir mit uns gesprochen wurden.
00:41:30: Wie gesagt, wie ich schon am Anfang meinte, das muss jetzt keine traumatisierte Kindheit gewesen sein.
00:41:36: Es gehört auch fast schon zu Menschsein dazu... Ja, Prägungen haben die nicht förderlich sind und dass wir daraus gucken wie wir da rauskommen.
00:41:45: Und ja das ist so ein bisschen Heilung.
00:41:46: Das ist kein Ziel was wir erreichen sondern im Coaching ist es so ganz oft so wow okay jetzt verstehe ich warum Ich mich die ganze Zeit zu verhalten?
00:41:54: Das hat auch gar nicht so viel mit nur mit dem Kind zu tun.
00:41:57: Das Kind löst nur etwas in uns aus Was schon viel viel älter ist.
00:42:01: aber im Endeffekt nehmen wir diese prägung mit in den Job In den Partner.
00:42:05: also beim Partner mein Papa ist es ganz oft So dass wir sagen Wie kannst du mit deinem Kind so reden?
00:42:10: Du bist voll zum Gezill, aber bist eigentlich genauso.
00:42:12: Nur bei ihm verstehst du es gar nicht!
00:42:16: Und das hat ja alles was mit uns zu tun und da hinzuschauen... Das macht es dann am Ende leichter.
00:42:23: Nicht einfach, aber leichter weil du dich verstehst.
00:42:26: Aber spannend, dass du das gerade noch erwähnst mit dem Partner.
00:42:29: Weil das war auf jeden Fall eine ganz wichtige Frage die ich habe.
00:42:31: Ich kann nur das immer bei mir erkennen... also bei uns erkennen.
00:42:36: Ich kenne meinen Mann schon ganz lange als wir auch noch Kinder waren und ich sehe bei ihm natürlich so Muster wo ich sofort Da darf ich ihm niemals ins Gesicht sagen, sollte man wahrscheinlich nicht mehr im Partner.
00:42:48: Aber gut das ist
00:42:49: hier ein Podcast.
00:42:51: Er hört den Podcast nicht selber so.
00:42:55: Ich denke immer, ich sehe voll seine Mama oder seinen Papa in dieser Reaktion und für mich ist das dann natürlich die falsche
00:43:04: Reaktionen.
00:43:05: So wie er agiert, dass es für mich falsch.
00:43:08: So sollte man mit dem Kind da nicht umgehen.
00:43:10: Wie ich agiere mit diesem Kind richtig in meinem Kopf, weil ich das kenne von meiner Kindheit und ich habe jetzt eine Kindheit wenn ich so auf die zurück blicke denke ich mir krass haben meine Eltern echt gut gemacht.
00:43:23: Ich hab eher so das Gefühl ich krieg's nicht so gut hin.
00:43:25: Ich habe gehört im anderen Podcast meintest du mal wir wollen immer eigentlich besser werden als unsere Eltern es waren ist immer so dieses oh ich werde ne gute mutte noch bessere Mutter.
00:43:34: Ich denke immer eher so, boah ich bin schon glücklich wenn ich nur halbwegs das Level von Ilse und Frieda von meinen Eltern erreiche.
00:43:41: Und denken mir halt immer so oh ja okay das was ich mache ist es mir vertraut und ich bin zwar noch nicht an dem Punkt wo meine Eltern waren wie gut dies gemacht haben.
00:43:50: aber es ist schon mal so halblich die richtige Bubble mein Mann macht das ganz anders.
00:43:53: das ist ja ganz falsch.
00:43:57: Also ist mir schon klar, dass es sehr subjektiv ist und das auch nicht so stimmt.
00:44:02: Das ist ja schon mal ein guter Anfall.
00:44:04: Versuche
00:44:04: ich mir zumindest... Da versuche ich rational genug zu sein, fällt mir noch in den Moment auch so schwer.
00:44:10: aber inwiefern können oder sollten wir oder sollten die eben auch nicht da eingreifen bei unserem Partner?
00:44:18: Und auch irgendwie dieses Nervensystem von unserem Partner Mitregulieren versuchen.
00:44:27: Gibt es irgendwie Sinn, was ich brabbel?
00:44:28: Ja!
00:44:31: Also tatsächlich ist das die Königsdisziplin... Ja, also ich beschäftige mich ja viel mit der gewaltfreien Kommunikation.
00:44:37: Das ist so auch mein Herzthema und da geht es ja auch viel darum, der gegenüber gibt immer sein einzig und bestmögliches.
00:44:44: Ja das klingt alles total schön nur in der Realität ist es einfach nicht so.
00:44:50: Es ist einfach wir werden immer wieder ganz doll getriggert weil natürlich auch unser Partner in uns total viel auslöst.
00:44:55: wie du schon sagst dieses richtig und falsch oder kommt auf dir das Bild des Eisbergs voran?
00:45:00: Und Ich finde es ist ein ganz guter Leitsatz dieses zu merken.
00:45:03: Ist das jetzt gerade, also ist mein Kind in Gefahr?
00:45:06: Also muss ich Schutzschild für meinen Kind sein.
00:45:08: Es gibt tatsächlich Sachen für uns hier zu Hause die habe ich auch mit meinem Mann besprochen.
00:45:12: Wir bestrafen dich und wir belohnen nicht.
00:45:13: So meine ich so die ganz Basics.
00:45:15: Belohnung ist eigentlich genauso schlimm wie Bestrafungen weil das Kind lernt nur wenn ich mich verhalte werde ich auch geliebt und Bestrafung ist auch ein Liebesentzug Und wir hatten darüber mal gesprochen.
00:45:25: Wenn er zum Beispiel sagt, wenn du dich jetzt so verhältst dann kriegst du eine Woche keine Switch Dann sage ich ganz klar Stopp gar nichts mit der Situation zu tun.
00:45:34: Wir können eine Lösung finden, das ist nicht in Ordnung.
00:45:37: so da greife ich ein.
00:45:38: oder wir merken mein eigenes inneres Kind eigene Prägung von mir sind jetzt hier gerade angepixert und eigentlich wüsste ich dass meine Kinder das eigentlich gut hinbekommen mit meinem Mann weil sie kriegen ja Sie kriegen ja nicht umsonst dich als Mama und ihnen Papa weil ihr bringt ja jeder was mit.
00:45:56: Also da wird nicht fest von überzeugt, die geben ja was aber nehmen hier auch etwas von uns.
00:46:01: Heißt solange dein Partner dich selber auf den Trichter kommt so ich müsste jetzt mal was ändern.
00:46:05: oder das ist jetzt nicht richtig.
00:46:06: so dürfen wir wie immer nur an uns arbeiten weil... Ich meine das sage ich auch im Coaching, ich arbeite hier auch systemisch.
00:46:13: Sobald das Rädchen sich ein bisschen anders dreht, drehen sich die anderen Rädchchen auch anders.
00:46:17: also es funktioniert gar nicht dass du als Mama anders das machst und dann kriegt deinen Vater das irgendwie mit.
00:46:23: ja dein Partner dieses immer dazwischengehen und meckern, das ist ja auch wieder etwas weil wir gelernt haben so darfst du auf keinen Fall sein.
00:46:32: Weil das hat für dich auch wenn du sagst deine Eltern waren immer ideal oder immer richtig es ist ja trotzdem etwas weil du hast ja auch schon erdenkt du funktionierst vieles kommst dann nicht raus.
00:46:40: es ist hier trotzdem vielleicht von deiner.
00:46:42: Du hast ziemlich früh vielleicht gelernt es ist eine reine Interpretation Ja dass du wenn du dich so und so verhältst dann is immer harmonie dann ist schön ja und dann Das ist ja dann nicht mit viel mit graval behaftet, weil du abgespeichert hast.
00:46:56: Es ist ja alles schön.
00:46:58: nur
00:46:58: genau diese Sichtfeier von ich wann muss ich Schutzschild für mein Kind sein und wann kann ich es einfach aushalten dass mein Vater meinen Partner es anders macht als ich es machen möchte?
00:47:09: Und das ist Königsdisziplin auch hier noch zu Hause wenn die einen schlechten Tag haben bei meine Bedürfnisse unerfüllt sind dann werde ich auch wieder so jetzt sei doch mal nicht so oder immer dieses kommentieren.
00:47:22: Ja, man ist es authentisches zu machen finde ich weil der andere Partner gesagt das ja auch.
00:47:27: Aber wenn man darauf achten möchte ist das für mich ein ganz guter Punkt zu gucken darf Ich jetzt Schutzschild für meine Kinder sein weil's wirklich über eine Grenze geht wo ich denke also sagen wir mal nur Belohnung bestrafen können ja wirklich sehr viel schlimmere Sachen sein.
00:47:42: da darf ich wirklich eingreifen und sagen stopp Also so fasst du ihn nicht an so redest du dich mit ihnen er wird dann nicht eingesperrt als.
00:47:49: ich habe schon die schlimmsten sachen gehört.
00:47:51: Und oder ist es wirklich so was wie mein Partner redet einfach nur anders?
00:47:56: Oder ist einfach ein bisschen drüber, zu unzu lässig fair.
00:48:03: Dann dürfen wir gucken... Ich kann ja vielleicht mal außerhalb der Situation mit ihm darüber reden ob er das mit will.
00:48:08: Das ist anders zu machen aber die muss immer entrinsisch kommen!
00:48:13: Aber wenn man jetzt zum Beispiel gar nicht das negative im Sinne von okay, ich sage ihm jetzt was er alles falsch macht sondern eher so.
00:48:21: Ich habe es zum Beispiel voll, dass ich mir denke mein Partner der macht total viel Kehrarbeit und da merke auch, dass sein Nervensystem auch ganz angespannt ist weil der noch viel mehr gefühlt auf dem Kopf hat Nicht Glugheit.
00:48:39: Das hört sich jetzt gerade so an, der hat so viel mehr im Kopf als ich... Haus hoch!
00:48:45: Hochhaus?
00:48:48: Nein aber weil er einfach so viel erledigen muss im Alter gefühlt noch mehr als ich das ist für ihn total schwer und er sich gar nicht damit beschäftigt.
00:48:55: deswegen überlege ich ob es da nicht so kleine.
00:48:57: vielleicht gibt's ja so kleine Goodies.
00:48:59: wieso kennt ihr dass wir in so filmen?
00:49:01: die Partnerin oder der Partner macht so ein Postet an den Kühlschrank.
00:49:05: I love you, honey!
00:49:06: Have a good
00:49:07: day!".
00:49:07: Oder so diese kleinen, kleine Goodies...
00:49:11: Du meinst wie eine Belohnungstabelle?
00:49:13: Wo er seinen Sternchen
00:49:14: bekommt?!
00:49:15: So viel zu belohnen und nicht belohnen.
00:49:17: Einmal sexy Woche.
00:49:18: Diesmal darfst du dir was aussuchen.
00:49:20: Probier's mal!
00:49:22: Probier es mal!
00:49:25: Aber das ist ein Grund... Man
00:49:26: würde jetzt noch Ja sagen.
00:49:29: Und dann wäre der superglücklich.
00:49:30: Das reguliert doch auch ein Nervensystem oder?
00:49:33: Ja, also ich würde sagen, Regulation ist etwas.
00:49:38: wenn du anfängst als Mama regulierter zu sein.
00:49:41: Dann regulierst du automatisch das System mit.
00:49:44: Regulation heißt nicht.
00:49:46: Ich bin immer ruhig.
00:49:47: Regulation bedeutet, ich bin mit mir einigermaßen im Rhein und ich komme in einen Gefühl rein und wieder raus.
00:49:53: Das ist reguliert!
00:49:54: Reguliert es nicht?
00:49:55: Wir sind immer ruhiger Zu Hause, wer ausstrahlen kann und zum Beispiel auch den Partner, sagen wir mal neunzig Minuten in Arm nehmen.
00:50:02: Dann störtet das auch Oxytocin aus?
00:50:04: Ja dann sind wir da also wirklich nicht nur kurz um Arm sondern wirklich lange und sagen ich bin da!
00:50:09: Wir schaffen das zusammen, also wirklich neunzig Sekunden das aushalten und den anderen auch einfach mal die Hand auf die Stirn oder auf zu legen.
00:50:16: Und so sagen, so atmen wir mal durch.
00:50:17: Also ihn unterstützen weil mein Partner ist auch tatsächlich so der geht... Der weiß gar nicht was seine Bedürfnisse sind ja.
00:50:24: Da fangen wir gerade an dass ich versucht nach meiner Zeit jetzt einmal probiere da hinzuführen Wie geht es dir eigentlich gerade?
00:50:30: Was brauchst du, was kümmer dich um dich.
00:50:33: Weil der ja auch unfassbar viele zu Hause macht.
00:50:35: also ich kann das sehr nachfühlen.
00:50:37: und dann aber auch dieses wenn wir selber schaffen aus diesem funktionieren rauszugehen dass der andere auch merkt oh ich darf mich auch mal ausruhen ohne dass hier gleich wieder das hamsterrad weitergeht.
00:50:47: das war bei uns immer so mein man hat sich gar nicht getraut hinzusetzen.
00:50:50: da ist er direkt immer aufgestanden gesagt ja ich mache schon wieder was das kam ja gar nicht von mir jetzt mehr.
00:50:54: aber das hat er so krass in sich ja dass ich ihn erstmal sage so bleib bitte sitz.
00:50:59: Es ist alles gut, aber ich weiß woher es kommt.
00:51:02: Das ist einfach viele Jahre war Ich einfach so empfunktionieren dass sich immer so wir müssen doch noch und wie können Sie jetzt nicht hinsetzen?
00:51:08: die Kinder müssen dann auch und und Und das ist auch etwas wo wir ja auch wieder nur bei uns anfangen können nur in Anführungszeichen und dem anderen vermitteln Wir schaffen das zusammen.
00:51:19: warum ist es denn so unfassbar schwer?
00:51:22: also ich meine Es ist natürlich immer leichter dem anderen die Schuld zu geben.
00:51:25: Und auch wenn du sagst, dass man dann erwartet, dass die Eltern mal kommen und sagen also ich habe da nochmal drüber nachgedacht das war irgendwie doof und so... es wäre ja von Anfang an so viel leichter, wenn man einfach mit sich seinen Frieden macht und mit den Situationen.
00:51:41: und wie du schon sagst ne?
00:51:42: Wenn man selber als Rädchen gut funktioniert, dann gehen die anderen Rädchchen auch in dem System!
00:51:46: Und wieso ist es trotzdem so unglaublich
00:51:49: schwer?!
00:51:49: Ich verstehe das nicht!
00:51:53: Vielleicht, weil es halt uns so indoctriniert wurde.
00:51:56: Von jemand anderem?
00:51:57: Ja genau!
00:51:58: Ich spiele eben die Schuld auf die anderen.
00:52:00: Das ist das Thema der Erste.
00:52:03: Genau, was wir lernen.
00:52:03: Also ich bin für die Gefühle von anderen verantwortlich einfach ein krasses Gesellschaftsdingen.
00:52:10: Wenn du nicht kommst und traurig bist oder dich so verhältst, dann sind mir das ausgelöst.
00:52:16: Ich bin für meine Bedürfnisse selbstverantwortlich.
00:52:19: Also das ist Gesellschaftkörper haben einfach nicht vorhanden und es ist gerade in unserer Gesellschaft, grade die Boomer sind ja sehr... Die mussten also mehr zurückgehen.
00:52:30: Ist immer mehr.
00:52:31: wir mussten funktionieren.
00:52:32: Wir mussten überleben!
00:52:33: Es gab keine Möglichkeit sich über Gefühle und Bedürfnisse zu fahren verantwortlich zu machen und es war immer wenn du dich, wenn du nicht funktionierst.
00:52:41: Wenn du nicht mit uns in einer Reihe stehst dann funktioniert das ganze System nicht und dann bist du schuld.
00:52:46: Schuld ist auch ein ganz großes Thema auch gerade in Deutschland mit dem nationalen Zentrum.
00:52:50: Es ist so tief in uns drin ja also auch hier meine Kinder kommen von der Schule und der war schuld er hat das gemacht.
00:52:57: Es is so tief an uns drin und dass es ja auch dieses Cyclebreaking warum wir überhaupt als Millennials überhaupt mal in der Lage sind oder wir wollen es so unbedingt anders machen.
00:53:06: Und das heißt eigentlich uns selber, also wir schauen selber unsere lernen selbst eigentlich Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und wahrzunehmen.
00:53:13: Und bringen es aber gleichzeitig um unseren Kindern bei!
00:53:16: Natürlich ist das total der Crash weil wie soll das funktionieren?
00:53:19: Also wir haben ja selber nicht gelernt zu sagen stopp das ist jetzt meine Grenze bis hier und nicht weiter weil's einfach nicht... Wie ich schon am Anfang meinte, unsere Eltern haben ihr Bestes und einzigmögliches gegeben.
00:53:29: die haben ja immer gewollt in der Regel dass wir groß werden, dass es uns gut geht.
00:53:36: Es gab eine normale Kindheit, es war trotzdem Gang und Gebe das Kinder zu funktionieren haben.
00:53:41: Sie haben ordentlich zu sein sie müssen am Tisch sitzen die dürfen nicht aufstehen sich schickern.
00:53:45: also gibt ja so viele Manns.
00:53:46: auch das macht man nicht.
00:53:48: da muss man mal drüber nachdenken
00:53:50: dass die anderen denken
00:53:53: genau also die anderen und da auszubrechen um das auch zur hinterfragen und auch sich zu erlauben ich sie gebe ich mache eine Grenze und dann auch zu sagen Stimmt, irgendwie ist das Quatsch.
00:54:04: Kannst du trotzdem machen?
00:54:04: Also wir haben ja auch so viel Angst davor zu sagen Wir müssen jetzt konsequent sein weil es habe ich jetzt hier ausgesprochen also da auch mal dieses so.
00:54:13: Eigentlich hab ich gar kein Problem damit wenn's ein zweites Eis ist dann ist halt ein zweites Eis.
00:54:16: Es heißt aber nicht dass mein Kind immer erwartet dass es ein zweite Eis gibt.
00:54:20: Also diese Haltung auch rauszunehmen und ganz klar Mal zu gucken wo sind meine Grenzen?
00:54:25: also Klarheit Wo ist meine Grenze?
00:54:28: Und dann kann ich auch viel besser dazustehen.
00:54:30: Sobald ein Kind so'n bisschen fühlt, da ist noch Potenzial zur Diskussion.
00:54:36: Dann bleibt es auf meine Kindermerken sofort wenn ich einmal sage Nein!
00:54:40: Ich möchte das nicht.
00:54:41: Das machen wir nicht.
00:54:42: Dann merken die sofort okay aber weil ich grundsätzlich in dieser Kooperationsbereitschaft bin also bin ich bereit zu kooperieren Es ist mein Kind auch und das sind alles Sachen.
00:54:52: wie haben wir selber nicht beigebracht bekommen?
00:54:54: Das finde ich total spannend.
00:54:55: Es ist nämlich eine, wir haben immer am Ende unseres Podcasts Entweder oder Fragen wo wir sagen okay ich denke nicht lange drüber nach sondern entscheide dich einfach für eins und eine von den entweder oder fragen war würdest du einen Nein erklären?
00:55:09: Oder einfach so stehen lassen wenn du jetzt den Kindern Nein sagst.
00:55:13: Erklären!
00:55:15: Ja Ich würde es erklären, weil wenn ich einen Warum dahinter habe kann ich ja viel besser dahinter stehen und bin in Erklarheit.
00:55:22: Wenn ich kein selber keinen Warum hinter einem Nein habe dann kann ich's eigentlich aufgeben.
00:55:27: Es muss ja ein
00:55:28: Ja.
00:55:28: Aber ich frage mich halt immer jetzt gehe ich noch mal kurz weg von entweder oder fragen wenn man zum Beispiel Jetzt diese Podcast Folge gehört hat oder auch wir nach diesem Gesprächen Wir sagen okay?
00:55:35: Wir wollen vielleicht mit unserem Partner Auch darüber sprechen jetzt was wir alles gelernt haben.
00:55:40: Und ok wir nehmen uns die Zeit und hören kurz in uns rein und so Ist es ein Gespräch, was zwingenderweise nur zwischen den Eltern stattfinden muss?
00:55:50: Oder kann das auch ein Gesprächen sein, was je nach Alter und Reife der Kinder natürlich am Familientisch besprochen werden kann.
00:55:55: Dass man sagt hey, dass ist gerade ein Thema, was wir heute hatten und Regulationen, was ja auch für Kinder total wichtig ist hier zuerst die sind ja eigentlich noch... Die sind ja manchmal besser als wir im Him selbst regulieren weil sie da einfach Sachen haben, die physisch sind, die sie mitnehmen.
00:56:12: noch so Stinkt habe ich das Gefühl und wir schieben es so ein bisschen weg.
00:56:16: Würdest du sagen, dass ist ein Thema?
00:56:17: Dass auch auf einen Familien-Tisch gehört oder an den Familien- Tisch gehört?
00:56:20: Auf jeden Fall!
00:56:22: Also wir haben hier die Familienkonferenz.
00:56:23: Wir haben es auch ganz bewusst nicht beim Essen, weil Kinder verbinden auch sonst immer.
00:56:27: Es wären schwere Themen.
00:56:28: Das ist natürlich nicht immer schwer aber beim Essen verbunden und Essen sollten an keine Bedingungen geknüpft sein.
00:56:34: Sonst sind unsere Kinder auch entrinsisch dass sie mal schnell vom Tisch aufstehen, weil sie ziemlich schnell merken, ich habe jetzt gar keine Lust davon zu erzählen.
00:56:40: also an Essen sollte das nicht geknüpft sein.
00:56:43: Aber außerhalb der Situation haben wir hier die Familie Konferenz Und wir haben auch ein Redestein.
00:56:47: heißt wer den in der Hand hält darf darüber reden.
00:56:49: und wir also wir erzählen ganz, ganz bewusst unseren Kindern was wir machen.
00:56:53: Und auch dass ich mich einfach auf dem Boden lege ist übrigens meine Lieblingsregulationsroutine.
00:56:57: wenn ich merke bei mir ist das alles gerade viel zuviel legt mich einfach an den kalten Küchenboden oder auf den Wohnzimmerboden und liegt einfach da und ihr müsst probieren diese entgegenzugehen, dass ich aufstehe und mein Handy greife.
00:57:11: Wirklich liegen bleiben und alle meine Kinder legen sich in der Regel neben mich und sagen, Mama was machst du da?
00:57:16: Ich meine mittlerweile wissen sie es ja!
00:57:18: Und ich sage dann, ich muss mich grad runterholen.
00:57:19: hier ist das gerade alles zu viel.
00:57:21: und mein Sohn hat mir gestern erzählt, dass er sich in einer Schule auf dem Boden gelegt hat weil ihm das alles soviel wurde.
00:57:25: Der Lehrer hat irgendwo ein Arzt angeguckt und hat gesagt naja, Mama hat mir erzählt, das hilft und das hat mir auch geholfen.
00:57:31: also sowas reden wir dann halt auch in meiner Familienkonferenz.
00:57:34: geil
00:57:34: das ist so gut wie sie weiß.
00:57:35: das mache ich auch immer.
00:57:36: Ich leg mich auch mal ab und das hab ich von meinen Brüdern.
00:57:38: Ich hatte zwei ältere Brüder, die haben sich schon auf den Boden gelegt wenn sie nicht zu viel waren.
00:57:44: Dann sag ich immer, ich muss mich erst mal kurz ablegen.
00:57:47: Und dann liege ich da und dann ist es so... ...und dann kommen die anderen, dann mach' ich plötzlich Hubschrauber mit dem Kind.
00:57:51: Wenn man die Knie hoch macht, kann der sich drauflegen ein bisschen oder hat einen Perspektivwechsel und so.
00:57:57: Cool!
00:57:57: Guck's!
00:57:58: Ich geh aber in dir so viele Tools raus, die du schon machst und ich würde dir mitgeben, dass du diese Tools, die Du machst, wirklich damit verbindest zu spüren, was ist denn jetzt gerade mal in mir?
00:58:08: Also du machst ja schon richtig viele coole Sachen.
00:58:11: Du darfst es noch mehr damit verknüpfen das du für dich machst und nicht nur aus dem Stress rauskommen sondern wirklich so okay ich nehme mich jetzt kurz raus und kümmer mich um mich, dass wirklich verankern im Kopf, dass du's für Dich machst.
00:58:22: Voll gut!
00:58:25: Ich habe es.
00:58:25: noch zwei kurze Entwederoderfragen entschuldigen oder erstmal Abstand nehmen bei den Kindern zum Beispiel.
00:58:35: Also immer entschuldigen kommt aber darauf an, wie unreguliert ich bin.
00:58:39: Ich übernehme immer Verantwortung weil wir sind die Erwachsenen und auch am besten keinen Satz dahinter machen.
00:58:44: Aber weil du ja sondern das ist wieder eine Rechtfertigung Sondern wirklich sagen ich fand es doof dass du XY gemacht hast.
00:58:51: gleichzeitig möchte ich anders reagieren.
00:58:54: also erst mal gucken selber regulieren immer bei dir selber einchecken wenn ich merke Es ist wieder Ruhe angekehrt, dann zum Kind gehen.
00:59:01: Das kann aber auch noch ein Abend später sein oder eine Woche später.
00:59:04: Hauptsache das Kind lernt daraus.
00:59:07: Konflikte bedeuten kein Liebesentzug.
00:59:09: Das haben wir tatsächlich in der Regel alle gelernt.
00:59:11: Geh auf dein Zimmer komm erst wieder raus wenn du funktionierst oder Papa redet drei Tage nicht mit mir.
00:59:16: Das ist ein ganz ganz toller und wichtiger Eigenschaft die wir unseren Kindern mitgeben.
00:59:20: konflikte bedeutet Nicht-Liebesentzugs
00:59:23: Sehr gut.
00:59:23: Das war nämlich auch noch eine Frage erst sich selbst regulieren oder das Kind, aber dann denke ich eh mal ans Flugzeug.
00:59:28: Setzen Sie erst Ihre eigene Atemschutzmaske auf und dann helfen sie den Kindern?
00:59:33: Ja, selbst so!
00:59:35: So sagen sie die ganze Zeit.
00:59:37: Und jetzt auch nach einer ganz breit gefächerten Frage.
00:59:40: Flexibilität oder Routine?
00:59:42: Routine.
00:59:46: Hilft einem selbst uns den Kindern oder ist es ganz abhängig je nach Persönlichkeit?
00:59:52: Also ich bin sowieso gar kein Fan in Sachen, die immer so gemacht werden wie sie machen.
00:59:56: Nur grundsätzlich gibt es eine Routine-Sicherheit, Kinder und auch uns Erwachsenen.
01:00:00: also Routinenstruktur Grenzen Führung sind alles Sachen die Sicherheit geben.
01:00:05: Und wenn wir uns da kontinuierlich darum kümmern Wenn Kinder wissen So läuft das ab dann gibt es Sicherheit und dann gibt's auch weniger starke Gefühle.
01:00:12: Und das ist gerade auch bei so Umbruchssituationen, wenn irgendwas unerwartetes passiert.
01:00:17: Etwas Schlimmes geben Routinen ganz viel Sicherheit, weil das Gerüst sozusagen nicht wackeln lässt.
01:00:24: Cool!
01:00:24: Vielen Dank!
01:00:26: Das war eine tolle Folge Rose.
01:00:31: ich bin ganz beseelt grade.
01:00:33: Also es war so toll mit ihr zu sprechen.
01:00:35: Ich finde es so schön dass du da für dich einfach ausgestiegen bist aus diesem Hamsterrad und dir jetzt Also eine ganz andere Perspektive durch diese schreckliche Diagnose passiert ist und dass du jetzt so mit dir im Rhein bist.
01:00:50: Und uns allen damit auch hilfst, das finde ich so total... Ja!
01:00:53: Andere Menschen noch hilft.
01:00:55: Das heißt jetzt auch an alle die zu Hause zuhören oder zugucken.
01:00:59: Ihr könnt Rose auf jeden Fall über Instagram kontaktieren aber auch per E-Mail
01:01:04: ne?
01:01:05: Du hast auch eine Webseite, oder?
01:01:08: Genau beziehungsvoll.com heißt die
01:01:10: Genau, und dann kann man entweder den Online-Kuss machen oder aber auch wirklich einfach online Coaching Sessions mit dir one on one.
01:01:19: Stimmt,
01:01:19: genau.
01:01:20: Also der Online-Kurs ist tatsächlich ein Selbstlernarkurs.
01:01:23: also da ist wirklich ihr fangt an und bucht euch lesen wir sehen uns dann nicht live.
01:01:27: es ist wirklich in eurem Tempo ihr kriegt jeden Tag einen Modul freigeschaltet Und es ist ja unfassbar wohltuend ist ganz vollgepackt mit fundierten Wissen.
01:01:35: das auch ein kleiner Minipodcast drin wo ich Sabrina Sachen frage warum das Nervensystem so wichtig ist?
01:01:40: Warum wir uns darum kümmern dass wir nicht kaputt sind dass es Reaktionsmuster sind die wir ändern können.
01:01:46: Das ist nicht unser Charakter wichtig.
01:01:49: Wenn ihr immer laut werdet und euch so verhaltet wie es nicht wollt, dann könnt ihr das ändern!
01:01:54: Ich habe jahrelang gedacht ich bin einfach so weil ich in meiner Prägung einfach jahre lang erlebt hab dass man somit Kindern redet.
01:02:00: aber das ist nicht so.
01:02:01: Ihr könnt das ändern und das fängt beim Nervensystem an.
01:02:04: also der online Kurs ist wirklich der schnellste Zutritt zu.
01:02:07: Ich baue mir eine Regulationsroutine auf.
01:02:09: Ich kriege das ganze Wissen dafür und weil Wissen allein reicht nicht.
01:02:12: wir dürfen üben üben.
01:02:15: Es ist wie ein Muskel der trainiert werden darf Und genau, und ihr könnt euch auf meiner Website einen Kennlernen mit mir buchen.
01:02:21: Da erzähle ich euch noch mal was über meinen Coaching-Programm.
01:02:24: Ich mache das immer, weil man einfach so merkt ob man zusammenfasst, ob ich die Richtige bin.
01:02:30: Genau!
01:02:30: Dann würde man die Reise starten.
01:02:33: Richtig cool Vielen Dank.
01:02:34: alle Informationen findet ihr natürlich wieder in den Show Notes Und dann bedanken wir uns mal ganz herzlich bei dir Rosa Und hoffen, dass wir uns irgendwann anders einfach sehen wenn man schon mal in der gleichen Stadt ist.
01:02:47: Ja unbedingt!
01:02:48: Das war mich richtig schön.
01:02:50: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.
01:02:51: Ich habe mich richtig gefreut über mein Herzensthema zu sprechen und ich würde euch sehr gerne den Online-Kurs zur Verfügung stellen, euch beiden also.
01:02:59: ich schicke euch danach den Link und dann würde mich natürlich wahnsinnig interessieren ob es euch geholfen hat.
01:03:06: aber ihr seid ja schon richtig dabei.
01:03:07: Oh, ist
01:03:08: das
01:03:09: toll.
01:03:10: Danke
01:03:10: schön!
01:03:15: Das kann ich mit meinem Partner zusammen auch gucken.
01:03:16: Vielleicht lernt er dann auch noch was dabei?
01:03:18: Ich lasse einfach laufen und dann kann der ja so mal drüber
01:03:21: gucken.
01:03:22: Es bestimmt auch gut für dich.
01:03:24: Ich danke dir vielmals.
01:03:26: Vielen
01:03:26: vielen Dank Und euch draußen da auch noch einen wunderschönen Tag oder Nacht- oder Spaziergang.
01:03:33: Oder was auch immer ihr macht, wir finden es wahnsinnig lustig wenn ihr uns schreibt wann ihr unseren Podcast hört.
01:03:38: das finde ich immer sehr emissant.
01:03:39: also sagt uns gerne Bescheid und wir hören uns nächsten Mittwoch!
01:03:43: Wir hören
01:03:43: uns nächstem Mittwochen und checkt regelmäßig bei euch ein
01:03:53: Tschüss!
Neuer Kommentar